El Niño macht uns zu schaffen
Der El Niño hat uns voll im Griff. Die 35 bis 40, und teils über 40 Grad über mehrere Tage hintereinander sind in vielen Teilen Deutschlands heuer „Normalität“ geworden. Das ist die eine Seite der Medaille; die andere Seite sind die heftigen Gewitter samt Hagelkörner so groß wie Schneebälle, die die Ackerfelder, Dächer und Autos zerstören.

Den Schuldigen haben wir schnell gefunden. Es ist der berüchtigte ‚El Niño‘. Dass sich dahinter starke Sonneneruptionen verbergen, ist weniger bekannt. Vielmehr, erinnert mich der Sommer an jene aus der Kindheit, in denen es tagsüber richtig heiß war und sich der kristallklare, blaue Himmel von seiner allerschönsten Seite zeigte.
Gewitter?
Klar doch. Die hatten wir damals auch. Wie oft waren wir im Fluss oder im nahegelegenen See baden und haben die schwerfälligen, dunklen Wolken bis es donnerte und blitzte ignoriert und wir schnell nach Hause flitzten.
Hagel?
Er gehörte zu den kurzen und teils heftigen Sommerschauern auch dazu. Allerdings muss ich gestehen, ich erinnere ich mich nicht an solch wuchtige Hagelkörner, wie ich sie dieses Jahr erleben durfte.
El Niño ist kein guter Freund der Aroniaplantage
Es herrscht nicht immer ‚Friede, Freude, Eierkuchen‘ auf meiner Aroniaplantage. Wenn El Niño seine Zähne zubeißt, dann heißt es Durchhalten für die Spaßbeere und ihre Truppe.
Letzte Woche gab es erneut einen Sommersturm samt Hagelkörner und meine Aroniaplantage hat es böse dabei erwischt. Obwohl ich aufgrund der guten Lage entlang eines Waldstücks insgesamt Glück hatte, wurden meine Beeren vor ein paar Tagen nicht mehr verschont. Zu sehen wie ganze Sträucher leer stehen und das kurz vor der Ernte, war mehr als frustrierend. Ein Jahr harte Arbeit und alles binnen Sekunden Futsch. Das tut der Seele weh, glaubt mir.
„Was machst du da auf dem Boden?“
„Was glaubst du denn, Klugbeere? Meinst du, ich schlage hier aus Freude Purzelbäume? Dieser doofe Sturm hat mir buchstäblich die Beine weggehauen und jetzt liege ich da, in der Hoffnung, dass mich Roland sieht und in den Korb packt. Immerhin bin ich fit, frisch und voll ausgereift.“
„Gut zu wissen, dass du dich nicht verletzt hast. Bei den anderen merke ich ein paar Verletzungen und wenn Roland vorsichtig ist, dann werden sie auch nicht zerquetscht.“
So stellt sich die Lage der Nation auf meiner Aroniaplantage dar. Besser als die Beeren hätte ich es nicht darstellen können.
Und das alles kurz vor der Ernte der Aroniabeeren. Kein schönes Szenario, aber ich rette was geht. D.h., die auf dem Boden liegenden Beeren werden eingesammelt und durchsortiert, bevor ich entscheide, welche in den Verkaufskorb kommen und welche in eine leckere Aroniamarmelade umgewandelt werden. Schließlich schmecken Muffins mit Aroniabeeren oder Linzeraugen mit Aroniabeerenmarmelade absolut lecker.
Habt Ihr Lust darauf, diese leckeren Kuchen selber zu backen?
Folgende Rezepte werden Euch sicher helfen. Zum Nachahmen empfohlen, versteht sich:
3 leckere Kuchenrezepte mit Aroniabeeren
Aronia-Fondanttorte mit Espresso-Buttercreme für Hobbybäcker
Kein Respekt für Mutter Natur
Als Landwirt und großer Naturliebhaber, darf ich an dieser Stelle nochmal darauf aufmerksam machen, dass wir Mutter Natur nicht diktieren, egal was wir da versuchen.
Der Mangel an Respekt gegenüber Flora und Fauna, unserer heimischen Täler, Bäche und Flüsse wird uns an den Rande eines Kollaps der Gesellschaft führen – und die ersten Anzeichen dafür sehen wir.
Der menschliche Körper ist ein biologisches Meisterwerk, eine perfekt abgestimmte Schweizer Uhr, die sich nach lebendigen Nahrungs- und Lebensmittel sehnt. Wenn wir unserem ‚heiligen Tempel‘ nicht die nötigen Mineralien, Vitamine und Ballaststoffe geben, die er benötigt, dann brauchen wir uns nicht zu wundern, dass wir wie Zombies durch die Gegend laufen.
Wir sind elektrische Wesen.
Wir sind wunderbare Schöpfer.
Aber wenn wir nicht baldmöglichst damit aufhören, uns mit künstlichem Essen zuzustopfen, dann wird unsere Spezies sehr leiden.
Es gibt einen Spruch, den ich Klasse finde und den ich an dieser Stelle nochmal erwähnen möchte, weil er wie die Faust aufs Auge passt:
„Pay the farmer now, or pay Pharma later.“
Ins Deutsche übersetzt heißt es:
„Bezahle den Landwirt jetzt oder zahle für die Pharmaindustrie später.“
Mutter Natur ist reich an Bodenschätzen.
Mutter Natur liefert uns Pflanzen, die uns ernähren.
Mutter Natur verzaubert uns mit Wasserquellen, die unsere Zellen zum vibrieren bringen.
Alles was sie im Gegenzug von uns verlangt, ist eine faire Dosis an Respekt. Ihr Respekt zu zeigen ist denke wirklich das Mindeste, was wir tun können.
Der El Niño mag als Bösewicht rüberkommen, aber was wenn er uns aufzeigt, wie fragil eigentlich unsere Gesellschaft und die damit einhergehende Infrastruktur basierend auf „künstlicher“ Technologien ist?
⭐⭐⭐⭐⭐
FrankenAronia – Power direkt aus der Region
Bio, handverlesen und ‚Made in Germany‘ – das sind unsere Aroniaprodukte aus dem schönen Frankenland.
Wenn Ihr Euch bzw. Euren Liebsten etwas Besonderes schenken möchtet, dann schaut bei uns im Frankenaronia-Shop vorbei. Unsere leckeren Bio-Aroniaprodukte stehen Euch immer gerne zur Seite.
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Ein Hoch auf das Leben!
Euer Roland
Bildquelle: Foto von BLACK IBEX auf Pexels
Rechtshinweis: Unsere Aroniaprodukte sind natürliche Lebensmittel aus 100 % Aroniabeeren. Sie ersetzen keine ausgewogene Ernährung oder ärztliche Behandlung. Alle Angaben beruhen auf allgemein zugänglichen Informationen. Dieses Produkt dient nicht der Diagnose, Behandlung, Heilung oder Vorbeugung von Krankheiten. Wirkung individuell. Bei bestehenden Erkrankungen, Schwangerschaft oder Medikamenteneinnahme bitte Arzt oder Apotheker konsultieren.
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