Marillenkrapfen waren gestern, heuer gibt’s Aroniakrapfen
Die Krapfensaison ist da. Sie lauern in Bäckereien, im Discounter sowie Supermärkten und locken uns mit ihrem typischen Duft. Innen schön weich und außen knusprig, so muss das gute Stück sein. Und am besten sind sie noch leicht warm, denn so schmecken sie nunmal einfach am besten.

Typischerweise verzehren wir Marillenkrapfen, aber je nach Region und Brauch, werden auch andere Marmeladensorten für die Füllung genutzt. Während die einen auf Pflaumenmus als Alternative setzen, empfehle ich Euch etwas ganz Exotisches zu probieren:
Aroniakrapfen!
Sie schmecken nicht nur super lecker, sondern verleihen den Geschmacksknospen auf der Zunge eine einzigartige Note von herb-süß-sauer.
Habt Ihr Lust auf einen selbstgebackenen Krapfen mit Aroniamarmelade?
Krapfenrezepte gibt es wie Sand am Meer. Sie reichen von kompliziert bis hin zu überraschend einfach, so dass sie in der eigenen Küche nachgebacken werden können. Wir wählen heute die einfache Version, die jeder auch selbst machen kann, ganz unabhängig vom Koch- bzw. Backkunstlevel.
Aroniakrapfen für die Karnevalsjecken
Es sind nur noch wenige Tage, bis die sog. „Faschingssaison“ ihren Höhepunkt erreicht und überall die Narren mit ihren kunterbunten Kostümen die Innenstädte aus dem Winterschlaf erwecken.
Die Karnevalszeit ist für uns alle eine subtile Erinnerung daran, das Leben nicht ganz zu ernst zunehmen. In einer chaotischen und schnelllebigen Welt, tut es gerade gut, zwischendurch auch mal abzuschalten, die Sachen etwas langsamer und bewusster anzugehen.
Und was passt hierfür perfekt zur Jeckensaison?
Natürlich, ein leckerer Krapfen.
Los geht’s mit dem Rezept für unseren selbstgebackenen Aroniakrapfen.
1. Als erstes verarbeiten wir den Teig.
Dafür benötigen wir:
- 1 kg Weizenmehl (ggf. Dinkel- oder Roggenmehl)
- 250 g weiche Butter
- 250 ml Milch (ggf. Mandel- oder Hafermilch für die vegetarische Variante)
- 1 Ei
- 2 Eigelb
- eine Prise Salz
Die oben aufgeführten Zutaten werden zu einem Teig verarbeitet und anschließend 1 Stunde ruhen gelassen.
Wer den Teig geschmeidiger bevorzugt, kann ihm 3-4 EL Schlagsahne hinzugeben.
Eine alkoholhaltige Variante lässt sich auch ganz einfach zaubern. Ihr könnt dem Teig ein bisschen Rum oder Obstbrand hinzufügen, aber klar, am besten schmecken die Aroniakrapfen, wenn sie mit ein wenig Aronialikör aufgepeppt werden.
2. Im zweiten Schritt wird der Teig ausgerollt und ausgestochen.
Nachdem der Teig 1 Stunde geruht hat, rollen wir ihn dünn aus. Anschließend nehmen wir den Inhalt aus einem 250 g Glas mit Aronia-Fruchtaufstrich von Frankenaronia und streichen diesen auf den Teig.
Wer möchte, kann an dieser Stelle Kokosraspeln, Haselnüsse oder Sultaninen hinzugeben.
Ein zweites Teigblatt wird anschließend über die ersten beiden Schichten gelegt. Die Ränder werden gut verschlossen und mit einem Krapfenrad bzw. Teigrädchen ausgestochen.
OK, ich sehe schon den einen oder anderen Hobby-Krapfenbäcker mit den Augen laiern:
Woher soll ich denn bitte so ein Rädchen herholen?
Wir machen es ganz einfach:
Holt Euch ein Weinglas und stecht mit diesem den Teig aus. Das ändert nichts an der Qualität als auch an der Form des Aroniakrapfens.
3. Die Krapfen werden nun in heißem Öl (160-190 Grad) beidseitig goldgelb ausgebacken.
Die leckeren Krapfen werden anschließend auf einem Küchenpapier zum Abtropfen ausgelegt und zum Schluß mit etwas Puderzucker bestreut.
Kleiner Tip an alle, die mit der Füllung der Aroniakrapfen noch nicht so ganz zufrieden sind, weil sie die Naschkatzen unter uns sind und einfach nicht genug bekommen können: mit Hilfe eines Spritzbeutels lässt sich immer noch etwas mehr Aronia-Fruchtaufstrich in die noch warmen Krapfen „injizieren“.
Die Variante mit Hefeteig
Wie Ihr festgestellt habt, wurde in diesem Rezept die Hefe ausgelassen. Ich wollte es, wie eingangs angekündigt, super einfach halten.
Für jene von Euch, die einen Aroniakrapfen mit Hefeteig zubereiten möchten, verweise ich auf das Rezept, aus meinem Blog:
Zur Faschingszeit gibt’s heuer Krapfen mit Aroniamarmelade
Lust auf einen selbstgebackenen Aroniakrapfen, Spaßbeere?
Selbstgebackenes hat etwas.
Wenn unsere Energie in etwas fließt, das wir mit Spaß und Freude zubereiten, dann spüren wir es sofort. Es schmeckt einfach anders. Kein Wunder, dass uns Mamas Essen am besten schmeckt. Es liegt nämlich an dieser besonderen Energie.
Her mit dem Aroniakrapfen.
Schön weich und goldgelb knusprig, da muss man einfach reinbeißen!
Guten Appetit!
⭐⭐⭐⭐⭐
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Bio, handverlesen und ‚Made in Germany‘ – das sind unsere Aroniaprodukte aus dem schönen Frankenland.
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Ein Hoch auf das Leben!
Euer Roland
Bildquelle: Foto von Gerold Hinzen auf Unsplash
Rechtshinweis: Unsere Aroniaprodukte sind natürliche Lebensmittel aus 100 % Aroniabeeren. Sie ersetzen keine ausgewogene Ernährung oder ärztliche Behandlung. Alle Angaben beruhen auf allgemein zugänglichen Informationen. Dieses Produkt dient nicht der Diagnose, Behandlung, Heilung oder Vorbeugung von Krankheiten. Wirkung individuell. Bei bestehenden Erkrankungen, Schwangerschaft oder Medikamenteneinnahme bitte Arzt oder Apotheker konsultieren.
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