Ich liebe Dich! Was nun, Du Jeck?
Valentinstag und Karneval, Kommerz und Rituale … und was tun wir beide?
Auf der Aroniaplantage lässt es sich gut leben. Die paradiesische Landschaft, der winterliche Tanz mit Schneeflocken, die frische Luft und die vielen unterirdischen Mitbewohner, die unsere Wurzel tagein, tagaus kräftigen – ja, es herrscht Harmonie und wohl schon ein bisschen Friede, Freude, Eierkuchen bei uns.

Aber es gibt Tage, insbesondere vor der Blütezeit im Frühling, dass wir uns durchaus langweilen. Auf geht’s also in die Stadt. Eine Shoppingtour schadet auch einer feschen Aroniabeere nicht, vor allem jetzt, wo die Einkaufsläden mit Schokolade, Blumen und ganz viel Liebes-Schnick-Schnack überquellen.
„Diese Menschen sind schon recht komische Wesen. Sie brauchen einen gesonderten Feiertag für die Liebe. Ich frage mich was sie in den übrigen Tagen des Jahres feiern?“ kicherte die schick angezogene, weibliche Spaßbeere vor sich hin.
„Na ja, kuck dir doch diese verrückten Kostüme an. Bei uns laufen die Tiere frei in der Gegend herum und genießen die Natur; einige der Menschen kleiden sich zu Karneval wie Tiere und lassen die Sau raus.“
Beide Aroniabeeren lachten laut los.
„Hahaha, ja, die lassen wahrhaftig die Sau raus.“
Krapfen, wohin das Auge schaut
„Hast du ein paar deiner leckeren, selbstgebackenen Aroniakrapfen eingepackt?“
„Sicher doch. Ich geh ja nicht aus dem Haus, ohne welche mitzunehmen.“
Die beiden Beeren-Touristen setzten sich auf eine Bank vor einer Bäckerei und aßen ihre mitgebrachten Aroniakrapfen genüßlich.
Eine ältere Dame beobachtete die beiden und setzte sich zu ihnen.
„Was macht Ihr zwei lilafarbenen Turteltäubchen hier in der Stadt? Bei Euch auf der Plantage lebt es sich viel angenehmer als in diesem ständigen Lärmpegel. Sagt mir bloß nicht, dass Euch dieser Valentinstag in die Stadt gelockt hat?“
Während die männliche Aroniabeere mit viel Gusto an seinem Aroniakrapfen mampfte, wischte sich die weibliche Aroniabeere den Puderzucker vom Mund und antwortete liebevoll der dazugestoßenen Dame.
„Nicht doch. Wir zelebrieren unsere Liebe jeden Tag, dafür brauchen wir keinen speziellen Feiertag. Wir finden es lustig zuzuschauen, was die Menschen sich Jahr für Jahr neues ausdenken. Das passiert wohl, wenn man sich zu sehr von der Natur und Mutter Erdes Energie entfernt. Was bringt Sie hierher?“
„Jedes Jahr um diese Zeit gönne ich mir ein paar leckere Krapfen. Mir fiel auf, dass Eure Krapfenfüllung eine außergewöhnliche Farbe hat. Ich wußte sofort, es ist kein üblicher Marillekrapfen und auch kein mit Pflaumenmus gefüllter Krapfen. Verrätst Du mir bitte Euer Geheimnis?
„Das ist doch gar nicht so schwer zu erraten“, mischte sich die männliche Aroniabeere ins Gespräch ein. „Kuck uns doch an. Wir essen das, was uns am besten schmeckt: Aroniakrapfen, natürlich. Selbstgebacken, versteht sich und von unserer eigenen Aroniaplantage.“
„Warum mußt Du immer so frech und arrogant sein?“ schubste die weibliche Beere ihren männlichen Partner an.
„Es ist der beste Aroniakrapfen, den sie je gegessen haben. Sowas finden sie in keiner Bäckerei und in keinem Supermarkt. Schatz, gib der Dame doch einen deiner leckeren Aroniakrapfen zum probieren.“
Karneval, Festival der Jecken; dann aber gleich wieder Heim
„Ich habe schon so viele Bonbons gefangen, dass sie mir für mehr als ein Jahr reichen.“
Da lachten beide Spassbeeren erneut bis zu den Ohren.
„Diese Rosenmontagsumzüge, diese Kostüme … irgendwie ist jedes Jahr das Gleiche. Und diese Großstädtler meinen, bei uns auf dem Feld herrscht Langeweile. Tja, dachten wir auch, bevor wir uns auf diese Reise aufgemacht haben. Aber manchmal ist sowas nötig, um daran erinnert zu werden, wir gut wir es bei uns auf der Aroniaplantage haben.“
Die beiden Aroniabeeren seufzten einmal laut, fassten sich an der Hand und machten sich auf den Heimweg.
„Sag mal, was hat dir die ältere Dame eigentlich geschenkt? Ich platze schon vor Neugier.“ murmelte die männliche Aroniabeere und kuckte gespannt in die kleine Tüte, die ihre Partnerin seit dem Treffen vor der Bäckerei mit sich trug.
Die beiden erreichten den Bahnhof und setzten sich auf eine Bank, um auf den Zug zu warten. Die weibliche Aroniabeere öffnete die Tüte und griff nach einer kleinen Schachtel. Eine wunderschöne, goldene Brosche mit einem Marienkäfer reflektierte die Sonnenstrahlen und ließ den gesamten Bahnhof in einen angenehmen, gold-gelben Hauch eintauchen.
„Kuck doch. Da steht auch etwas geschrieben“ erwiderte die männliche Aroniabeere voller Enthusiasmus.
„Zwei Beeren, eine Seele.“
Die beiden Aroniabeeren umarmten sich und kehrten voller Dankbarkeit zurück in ihre Heimat, wo sie auch heute noch den anderen Beerenbewohnern der Aroniaplantage von ihrer magischen Begegnung mit der alten Dame aus der Großstadt erzählen.
⭐⭐⭐⭐⭐
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Ein Hoch auf das Leben!
Euer Roland
Bildquelle: Foto von freestocks auf Unsplash
Rechtshinweis: Unsere Aroniaprodukte sind natürliche Lebensmittel aus 100 % Aroniabeeren. Sie ersetzen keine ausgewogene Ernährung oder ärztliche Behandlung. Alle Angaben beruhen auf allgemein zugänglichen Informationen. Dieses Produkt dient nicht der Diagnose, Behandlung, Heilung oder Vorbeugung von Krankheiten. Wirkung individuell. Bei bestehenden Erkrankungen, Schwangerschaft oder Medikamenteneinnahme bitte Arzt oder Apotheker konsultieren.
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