Granatapfel: Was steckt hinter der Lieblingsfrucht der Götter?
Der Granatapfel schmückt nicht nur heimische Hummusgerichte und Obstsalate, sondern wird in medizinischen Kreisen oft als „Frucht der Potenz“ genauer untersucht. Während Heidelbeeren etwa bei Darmkrebs eine Verwendung finden, stürzt sich die Fachliteratur bei Prostatakrebs eher auf den Granatapfel. Hierzu später mehr.

Bei den Syrern, Phöniziern, in der griechischen Mythologie, aber auch in der Bibel und im Koran, findet der mit zahlreichen Kernen versehene Apfel eine Erwähnung. Der Punische Apfel bzw. Punica (lateinisch ‚Punica granatum‘ oder ‚Malum punicum‘) ist in West- und Mittelasien beheimatet. Heutzutage wird die Frucht jedoch auch im Mittelmeerraum, in Nordindien, Afghanistan oder im Iran angebaut.
Der Granatapfel gehört bei uns. ähnlich wie Bananen, Orangen oder Clementinen, zu den importierten Früchten. Die exotische Frucht wird meistens im Winter verzehrt, da viele Supermärkte im Sommer eher auf saisonales Obst und Gemüse aus der Region setzen.
Was hat es mit der Götterfrucht auf sich? Was macht den Granatapfel so besonders?
Schluss mit den roten Tropfen auf der Küchenwand
Bevor wir zu den gesundheitlichen Aspekten der Frucht übergehen, lasst uns erst einmal lernen, wie man einen Granatapfel schält - ohne die ganze Küche in ein ‚Blutbad‘ zu verwandeln.
Als erstes wird die Spitze des Granatapfels vorsichtig abgeschnitten, so dass die kleinen Samen, die nach oben blicken, nicht verletzt werden. Eine etwa 1,0 -1,5 cm tiefe Kappe reicht hierfür durchaus aus. Als nächstes schneidet man entlang der Trennwände der einzelnen Kammern, damit die Frucht sternförmig aufgebrochen werden kann.
An dieser Stelle kommt der Trick mit der Wasserschale zur Anwendung!
Die Kerne werden anschließend in einer Schüssel mit Wasser sorgfältig entfernt. Während die weißen, bitteren Häutchen sowie die Schale der Frucht auf dem Wasser schwimmen bleiben, sinken die Kerne einfach ab. Was an der Oberfläche schwimmt, kann nun problemlos entfernt werden. Das übrig gebliebene Wasser samt Kerne wird nun durch ein Sieb gegeben und Voilà – ohne großen Aufwand und vor allem ohne Spritzen kann das Naschen beginnen.
Einsatz der Superfrucht Granatapfel in der Medizin
Aufgrund ihres hohen Gehalts an wirksamen Polyphenolen ist die Pflanze vermehrt in den Fokus medizinischer Studien gerückt. In der Antike wurde die Frucht samt Granatapfelblüten zur Behandlung von Durchfall und Geschwüren eingesetzt. Ihre Wurzel und ihre Rinde kamen zur Beseitigung von Bandwürmern zum Einsatz.
Welche Inhaltsstoffe beinhalten Granatäpfel?
In erster Linie sind es die enthaltenen Polyphenole und Flavonoide, die für ihre antioxidative und entzündungshemmende Wirkung ausschlaggebend sind. Zu den in ihr enthaltenen Mineralstoffen und Vitaminen zählen: Kalium, Calcium, Eisen, Magnesium, Zink, Phosphor, Vitamin C, Beta-Carotin, Vitamin E und B-Vitamine. Der hohe Gehalt an Ballaststoffen bringt die Verdauung in Schwung.
Die Dissonanz zwischen den europäischen und amerikanischen Fachmedizinern
Während die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) kein großer Fan von Granatapfel oder Granatapfelsaft ist und die positive Wirkung der Frucht auf den Blutzucker, die Cholesterinwerte, die Herz-Kreislauf-Gesundheit oder gar auf die Potenz bestreitet, kommen in Studien aus den USA ganz andere Signale.
Bei der Eingabe des Begriffs „pomegranate“ , der englischen Übersetzung von Granatapfel, werden auf PubMed derzeit mehr als 4.400 wissenschaftliche Studien aufgeführt.
Interessant ist hierbei auch die Anzahl der Studien, in denen ganz spezifisch die Korrelation von Granatapfel(saft) und Prostatakrebs untersucht wurde. Die mehr als 100 Studien auf PubMed zeigen eindeutig auf, wie intensiv die Wirkung dieser Superfrucht auf eine chronische Krankheit, die einen Großteil der Männer betrifft, erforscht wird.
Was ist an der ganzen Sache dran? Sollte jeder von uns ein Glas Granatapfelsaft trinken? Kommen wir ohne Nahrungsergänzungsmittel basierend auf Granatapfel nicht mehr aus?
Den eigenen Verstand einsetzen war noch nie so wichtig wie heute, denn wir werden von allen Seiten mit irgendwelchen Versprechungen bombardiert.
Besonders wichtig ist es, auch beim Verzehr des Granatapfel darauf zu achten, dass er möglichst frei von Pestiziden und sonstigen Chemikalien und Toxinen ist. Da wir die Frucht jedoch importieren, können wir diese Übeltäter nicht gänzlich ausschließen, auch wenn wir auf Bioware setzen.
Was hilft?
Die Frucht am besten 10-15 Minuten in einer Schale Wasser mit ein bisschen Natron / Backnatron liegen lassen und anschließend die Schale gründlich abwaschen.
Des Weiteren sollten wir darauf achten, dass wir einen hochwertigen Granatapfelsaft konsumieren, dem keine weiteren Früchte, Fruchtkombinationen oder Zucker beigesetzt wurden. Wo 100% Bio-Fruchtsaft draufsteht, sollte auch 100% Bio-Granatapfel drin sein.
Selbstverständlich können ein Glas Granatapfelsaft oder ein paar Granatapfelkerne, auch wenn sie super lecker sind und hervorragend frisch schmecken, eine ausgewogene Ernährung nicht ergänzen. Bereichern ja, aber sicherlich nicht ausbalancieren.
Was wenn die Götter mehr wußten als wir?
Wissenschaft hin oder her, die Tatsache ist,
1) dass wir einerseits nicht mehr auf unseren Körper achten bzw. die Verantwortung für ihn nach Außen delegiert haben;
2) und andererseits, dass wir eine Arroganz an den Tag legen, welche dazu führt, dass wir die vielen wertvollen Erfahrungen und Weisheiten derer, die vor uns gegangen sind, ignorieren oder gar vergessen haben.
„Die Weisheit der Vorfahren ist der Kompass,
der uns auf unserem Lebensweg führt.“
- Unbekannt
Wir leben in dem raffiniertesten und komplexesten Ökosystem auf dieser Erde – damit meine ich unserer Körper.
Keine zwei Seelen reagieren auf Wasser, Nahrungsmittel oder Medikamente gleich. Das liegt daran, dass wir einzigartig sind. Wenn wir auf diese Tatsache auch weiterhin mit den Füßen trampeln, dann werden wir weiterhin mit Symptomen jonglieren.
Der Mensch ist ein Energiewesen. Früchte und Obst liefern Frequenzen, die wir als Spezies in Energie umwandeln. Wie das Ganze passiert, bleibt ein gut gehütetes Geheimnis.
Oder wußten die Götter mehr?
Vielleicht steckt viel mehr Lebensenergie, Magie und Mystik in einem Granatapfel, als wir uns vorstellen können.
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Ein Hoch auf das Leben!
Euer Roland
Bildquelle: Foto von Zmg N Gharib auf Unsplash
Rechtshinweis: Unsere Aroniaprodukte sind natürliche Lebensmittel aus 100 % Aroniabeeren. Sie ersetzen keine ausgewogene Ernährung oder ärztliche Behandlung. Alle Angaben beruhen auf allgemein zugänglichen Informationen. Dieses Produkt dient nicht der Diagnose, Behandlung, Heilung oder Vorbeugung von Krankheiten. Wirkung individuell. Bei bestehenden Erkrankungen, Schwangerschaft oder Medikamenteneinnahme bitte Arzt oder Apotheker konsultieren.