Oh du lieber Frühling, wir haben dich so vermisst

Tagsüber über 10 Grad Celsius, das riecht eindeutig nach Frühling. Alles kreucht und fleucht nach dem langen, erholsamen Winterschlaf. Die Tage werden länger, die Nächte kürzer und die Arbeit auf dem Ackerfeld und im Garten ruft.

Die Felder werden langsam aber sicher mit der Farbe grün übersät; ein eindeutiges Zeichen dafür, dass nicht nur die Würmer, Schmetterlinge, Vögel oder auch Frau Holle dem Winter bis zur nächsten Saison den Rücken gekehrt haben, sondern auch, dass die tüchtigen Landwirte samt Schlepper fleißig unterwegs sind.

2026-03-10 Frankenaronia - Oh du lieber Frühling

Ich finde es total faszinierend, diesen Wechsel zwischen den Jahreszeiten auf meiner Aroniaplantage zu beobachten. Die braunen Zweige, die im Winter für sich hindösen, rütteln sich jetzt wach. Eine mannigfaltige Palette an grünen Farben wandelt das gesamte Dekor in einen magischen Platz, der einen direkt in eine Traumwelt teleportiert.

Exotisch und wunderschön kann es auch bei uns in der Heimat sein. Man braucht nicht in den Flieger steigen und mehrere tausend Kilometer zu fliegen, um frische Luft einzuatmen und mitten in der Natur spazieren zu gehen. Das kann man sehr wohl auch im schönen Frankenländle.

Mit voller Power in den Frühling starten

Wer im Frühling nichts sät, darf sich im Herbst über die mangelhafte Ernte nicht beschweren …

Mit anderen Worten: Wer sich im Frühling nicht um sein Feld kümmert, braucht im Herbst nicht jammern, wenn die Kisten leer bleiben. 

Ist doch so ähnlich wie im Leben: Wer im Frühjahr seines Lebens nicht auf seine Gesundheit achtet, arbeitet und etwas für sich aufbaut, wird als Pensionist mit großer Wahrscheinlichkeit in die „Röhre“ schauen oder gar nicht mehr im Spiel dabei sein.

Was ich damit sagen möchte, ist Folgendes:

Die Natur ist ein wunderbarer Lehrer und Meister. Alles läuft in Zyklen, d.h. jede Saison hat ihre Herausforderungen und Chancen. Diese zu erkennen und sich darauf einzulassen, erfordert ein hohes Maß an Demut. 

Seht Ihr, wir haben gelernt, vieles mit Willenskraft, Disziplin und Durchhaltevermögen anzugehen. Daran ist nichts auszusetzen, ganz im Gegenteil, dieses sind die Grundpfeiler einer robusten Landwirtschaft sowie des Lebens. Allerdings, deckt dieser Teil nur die eine Seite der Waage. Die andere Seite hingegen, die mit Intuition, Herz und Gefühlen zu tun hat, wird oft vernachlässigt. Dabei wissen wir alle allzu genau, dass wenn wir nicht auf unsere Intuition hören oder gar dagegen agieren, die Dinge meistens ins Negative schwanken.

Die Waage ist ein fantastisches Symbol, um uns aufzuzeigen, dass wir beide Seiten in den Einklang bringen müssen, um die Früchte unserer Arbeit zu ernten.

Unsere Energie ist nicht nur unheimlich wertvoll, sondern auch limitiert. Deshalb ist sie auch die allerwichtigste Ressource, über die wir verfügen. Jawohl, unsere Lebensenergie ist das wertvollste Gut auf Erden; nicht Zeit, Geld, oder etwas anderes.

Der Winter ist dafür da, um auszuruhen. Das tut die Natur von sich aus und jedes Jahr aufs Neue hilft sie uns dabei, das Gleiche zu tun, in dem die Nächte länger werden. Es ist die perfekte Zeit, sich zu erholen und die Batterien vollständig aufzutanken.

Wer mit niedriger Energie in den Frühling startet, wird sich im Sommer und Herbst, wenn es gut warm draußen wird, schwerer tun, den Rhythmus aufrecht zu erhalten.

Raus aus den Federn. Die verrosteten Teile wieder gut einschmieren und die Handbremse loslösen. Die Feldarbeit samt Aroniaplantage ruft.

Mit anderen Worten: Vollgas! Der Frühling ist da. Es geht jetzt richtig los.

Der Roland, der wird sich jetzt wieder länger bei uns rumtreiben...“

Nur noch zwei Monate bis mein Aroniaparadies in ein weißes Feld voller Blüten versinkt. Bis dahin heißt es, die jetzt anstehenden Routinearbeiten durchführen und darauf achten, dass die Blätter sich gut entwickeln und die wilden Nachbarn aus dem Wald nebenan meine Spaßbeeren in Ruhe lassen.

Aufgrund ihres herb-säuerlichen Geschmacks locken Aroniabeeren die Vögel nicht an. Aber manch ein Reh oder Wildhase, kann einiges an Schaden anrichten. Ganz zu schweigen von dem einen oder anderen Käfer (Schädling), der im Sommer gerne an den Beeren knabbert und mich zur Verzweifelung bringt, weil ich nicht viel dagegen tun kann. Die Geschwister meiner Aroniabeeren aus Peru haben dieses Problem nicht, dafür kämpfen sie mit anderen Herausforderungen.

Ach wie schön, der Frühing ist da und wir dürfen wieder Purzelbäume schlagen und Roland zeigen, was wir drauf haben.“

Lass das mit den Purzelbäumen, Liebling. Das machen wir lieber im Herbst, wenn die Blätter auf dem Boden liegen und die gesamte Familie dabei sein kann. Jetzt sollten wir uns lieber darauf fokussieren, dass unsere Blüten möglichst viele Bienen zur Bestäubung anlocken. Aber bis dahin ist ja noch bisschen Zeit.“

Warum musst du immer so ernst sein? Du verdienst gar nicht den Namen Spaßbeere.“

Hast Du Lust, die Spaßbeeren von Frankenaronia persönlich kennenzulernen? Dann schau doch einfach mal bei uns auf der Aroniaplantage vorbei. Vereinbare einen Besichtigungstermin per E-Mail. Ich freue mich auf Deinen Besuch im Aroniaparadies.

 

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FrankenAronia – Power direkt aus der Region

Bio, handverlesen und ‚Made in Germany‘ – das sind unsere Aroniaprodukte aus dem schönen Frankenland. 

Wenn Ihr Euch bzw. Euren Liebsten etwas Besonderes schenken möchtet, dann schaut bei uns im Frankenaronia-Shop vorbei. Unsere leckeren Bio-Aroniaprodukte stehen Euch immer gerne zur Seite. 

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Ein Hoch auf das Leben!

Euer Roland



Bildquelle: Eigene Aroniaplantage, Frankenaronia

Rechtshinweis: Unsere Aroniaprodukte sind natürliche Lebensmittel aus 100 % Aroniabeeren. Sie ersetzen keine ausgewogene Ernährung oder ärztliche Behandlung. Alle Angaben beruhen auf allgemein zugänglichen Informationen. Dieses Produkt dient nicht der Diagnose, Behandlung, Heilung oder Vorbeugung von Krankheiten. Wirkung individuell. Bei bestehenden Erkrankungen, Schwangerschaft oder Medikamenteneinnahme bitte Arzt oder Apotheker konsultieren.


 


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